Die Saarland-Monopoly-Edition kommt!

Im Dezember 2019 soll die exklusive Saarland-Edition des wohl berühmtesten Brettspiels der Welt pünktlich vor Weihnachten auf den Markt kommen. Die Macher des Spiels versprechen, dass alle Highlights des Saarlands ihren Platz im Spiel finden werden. Das Spiel selbst soll komplett auf das Saarland angepasst werden. Neben den Städten und Gemeinden des Saarlands sollen Spielfeld und Verpackung mit Fotos von Sehenswürdigkeiten und Highlights versehen werden. 2009 gab es schon mal eine Saarland-Edition, die aber längst ausverkauft ist. Zehn Jahre später folgt jetzt die Neuauflage.

Noch bis zum 17.02.2019 kann man hier einmal täglich drei Stimmen abgeben und mitentscheiden, welche saarländischen Städte auf dem Spielfeld nicht fehlen dürfen. 51 Orte stehen zur Auswahl.

Weitere Infos, insbesondere zur Geschichte von Monopoly, finden sich hier.

Es besteht auch die Möglichkeit, sich vormerken zu lassen und sich exklusiv über den Erscheinungstermin des Spiels informieren zu lassen.

Also schnell abstimmen, damit Eure saarländische Lieblingsstadt auf das Spielbrett kommt!

Ortsschilder von Onlinestreet.de

Hauptsach gudd gess: Saarländische Lyonerpfanne

Der Lyonerring (andernorts auch als Fleischwurst bekannt) gehört zum Saarland wie die Weißwurst zu München und die Rostbratwurst zu Thüringen. Die Saarländer erweisen ihrem Nationalgericht alle Ehre: So wurde eine Saarbrücker Straße zum „Lyonerring“ getauft, es gibt eigens eine „Lyonerpfanne“ (eine rundum geschlossene Pfanne, damit der Lyoner gleichmäßig braun wird; in der Mitte ist Platz für Kartoffeln, Speck, Zwiebeln etc.) und nicht zuletzt das Wahrzeichen des Saarlandes, die Saarschleife (die Biegung des Flusses Saar zwischen Mettlach und Orscholz), die ebenfalls die Form eines Lyonerrings hat. Neben Dibbelabbes, Gefillde, Hoorische, Schwenkbraten und Geheirade gehört die Lyonerpfanne zu den Nationalgerichten.

Zutaten für 4 Portionen
950 g festkochende Kartoffeln
1 Ring Lyoner (Fleischwurst) ca. 400 g
150g Schinkenwürfel
1 Stange Lauch
2 Zwiebeln
Öl zum Braten
Pfeffer und Bratkartoffelgewürz

Zubereitung
Die Kartoffeln mit der Schale kochen und anschließend pellen, dann abkühlen lassen. Die abgekühlten Kartoffeln in nicht zu dünne Scheiben oder Würfel schneiden. Die Zwiebeln würfeln oder klein hacken, den Lauch putzen, waschen und in Streifen schneiden. Den Lyoner häuten und je nach Lust und Laune in halbe Scheiben oder kleine Würfel schneiden. Zuerst die Schinkenwürfel in ausreichend Öl anbraten, dann den Lyoner und kurz danach die Kartoffeln zugeben. Dann warten, bis das ganze etwas Farbe annimmt und schließlich den Lauch und die Zwiebeln dazugeben. Ordentlich würzen und alles etwas anbräunen lassen (im Grunde wie Bratkartoffeln). Wir mussten aufgrund Platzmangels mit zwei Pfannen arbeiten und hinterher alles im Wok mischen.

Rezept angelehnt an: Frag-Mutti.de

Das Ganze kann man natürlich beliebig abwandeln: Manche machen noch Eier rein oder als Spiegelei oben drauf, andere geben noch Tomaten oder Champignons dazu. Wieder andere überbacken alles mit Käse. Dem Geschmack sind keine Grenzen gesetzt.

Die beste Lyonerpfanne gibt es übrigens auf dem Weihnachtsmarkt in St. Wendel., und zwar vor dem Durchgang zum Domhotel Restaurant LaWendel, Carl-Cetto-Straße 4-6, 66606 St. Wendel, wo sich im Sommer der Biergarten befindet.

Wer sich nicht so viel Arbeit machen will, kann auch fertig abgepackte Lyonerpfanne eines saarländischen Großmetzgers kaufen.

 

Die Traumschleife Vauban-Steig: Abwechslungsreicher Weg für geübte Wanderer

Das Saarland hat einige schöne Wanderwege und Traumschleifen zu bieten. Zu den schönsten gehört der 12,5km lange Vauban-Steig bei Saarlouis, der durch die Gemeinden Wallerfangen, Saarlouis und Überherrn führt. Der Weg verdankt seinen Namen Sébastien Le Prestre de Vauban, der 1633 geborene Marquis wurde als legendärer Festungsbaumeister des „Sonnenkönigs“ Ludwigs XIV weltbekannt. Eines seiner Meisterwerke war die ausgeklügelte Überschwemmungsfestung Saarlouis in der Saaraue.

Startpunkt ist der Flugplatz in Wallerfangen-Düren ganz hinten bei der Gaststätte „Gate One“. Der Weg ist sehr abwechslungsreich: Steinbrüche, aus denen Vauban die Festungsstadt Saarlouis erbauen ließ, Wälder, Wiesen, Felder, Obstplantagen, Aussichtspunkte, das gallo-römischen Götterbildnis „Drei-Kapuziner“ und die Top-Attraktion des Weges ist die Teufelsburg in Felsberg mit grandioser Aussicht. Bei gutem Wetter hat man eine tolle Fernsicht und sieht nicht nur das Saarpolygon, sondern auch die Vogesen und den Hunsrück. Man hat 364 Höhenmeter zu überwinden und insbesondere der Aufstieg zur Burg ist recht steil und anstrengend. Mit einer gemütlichen Pause auf der Burg und Besichtigung der Burg sollte man rund vier Stunden für den Weg einplanen. Der Weg ist als mittelschwer einzustufen.

Einziges Manko: Ein paar mehr Bänke für kleine Pausen vor Erreichen der Teufelsburg würde den Weg noch attraktiver machen. Ruhesuchende sollten beachten, dass man immer wieder den Flug- und Motorenlärmlärm des Flugplatzes Düren hört.

Zuletzt sind wir den Weg am 04.11.2018 gegangen, die Bilder sind auch von diesem Tag.

Ein Beitrag von Sandra und Jan. 

Eine Attraktion zur Weihnachtszeit: Das Weihnachtshaus in Ludweiler

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Was man sonst nur aus den USA kennt, ist im Saarland längst Wirklichkeit: Tausende Menschen und Weihnachtsfans pilgern alljährlich zur Weihnachtszeit in die Rosseler Straße 13 in Völklingen-Ludweiler, denn dort erstrahlt eine Doppelhaushälfte heller als alle anderen: das sogenannte Weihnachtshaus von Sven Berrar. Immer vom ersten Advent bis zum 06. Januar strahlen abends von 17 bis 22 Uhr mehrere tausend Lichter und Weihnachtsfiguren in allen Formen, Farben und Variationen am Haus und bringen nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. An den Wochenenden wird zusätzlich der 700 Quadratmeter große Garten geöffnet, in dem der Eigentümer einen Rundweg für die Besucher angelegt hat. Dort leuchten Rentiere, Engel, Schneemänner, Weihnachtsmänner, Krippenfiguren und eine Lokomotive um die Wette. Sven Berrar freut sich immer über Besucher und bietet an den Wochenenden im Garten sogar kostenlos Glühwein, Punsch und Plätzchen an. Die Stromkosten von mehreren hundert Euro für den Lichterglanz nimmt der Weihnachtsfanatiker gerne in Kauf. Das muss man mal gesehen haben!

Ein Beitrag von Sandra und Jan

Willkommen

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Nachdem es nun schon seit einiger Zeit meinen Instagramaccount „Saarlandliebe“ gibt, dachte ich, es ist an der Zeit, euch dieses wunderbare kleine Land ein wenig ausführlicher vorzustellen.

Auf diesem Blog soll es Informationen rund um Veranstaltungen, interessante Orte,  nette Menschen und mehr geben.

Für Anregungen bin ich jederzeit dankbar!

Viel Spaß!