erLesen – Das Lesefestival im Saarland

Vom 30. März bis 13. April 2019 findet zum zweiten Mal das große Lesefestival im Saarland statt.

Über das gesamte Bundesland verteilt können Lesungen namenhafter Autorinnen und Autoren wie Ellen Sandberg, Arno Strobel, Karen Duve und Frank P. Meyer besucht werden.

Auch andere Veranstaltungen wie ein Poetry Slam oder ein Buchbindeworkshop stehen auf dem Programm.

Den Veranstaltungskalender gibt es HIER, Tickets können über die teilnehmenden Buchhandlungen bzw. über „Ticket Regional“ erworben werden.

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Lohnendes Ausflugsziel: Das Saarpolygon

Es ist weithin aus allen Himmelsrichtungen sichtbar: Das Saarpolygon in Ensdorf ist ein Denkmal zur Erinnerung an den im Jahr 2012 endgültig beendeten Steinkohlebergbau im Saarrevier. Es steht auf der Bergehalde Duhamel des Bergwerks Saar. Diese Halde erhebt sich rund 150 Meter über das umliegende Saartal.

Das begehbare Denkmal ist ca. 30 Meter hoch. Zu dem rund 35 Meter überspannenden Querstück mit Aussichtsplattform führen von beiden Seiten 132 Stufen in 25 Meter Höhe. Das Saarpolygon ist so gestaltet, dass es aus jeder Richtung eine andere Form hat, sich also sich mit der Bewegung des Betrachters verändert.

Die spektakuläre Aussicht ermöglicht einen ausgedehnten Rundblick über weite Teile des Saarlandes bis hinüber nach Frankreich. Sitzgelegenheiten wie Sinnesbänke und Bänke mit Tischen laden zum gemütlichen Verweilen ein. Regelmäßig bei gutem Wetter nutzen Gleitschirmflieger die Halde als Startplatz.

Der Eingang erfolgt über die Straße „Bei Fußenkreuz“ in Höhe des Sportzentrums in Ensdorf, wo es auch im Bereich der Großsporthalle ausreichend Parkmöglichkeiten gibt. Festes Schuhwerk ist für das Betreten der Bergehalde ratsam.

Der schweißtreibende steile Aufstieg dauert ca. 30 Minuten bis auf das Plateau. Die großartige Rundumsicht belohnt aber für die Mühe des steilen Aufstieges. Aber Achtung: Es gibt keine Verpflegung und keine Sanitäranlagen auf dem Plateau, ebenso keine schattigen Plätze. Im Sommer empfiehlt sich daher ausreichend Getränke mitzunehmen. Das Saarpolygon kostet keinen Eintritt. Es wird über Nacht geschlossen.

Wer einen Spaziergang mit ein paar Höhenmetern in Kauf nimmt, wird mit schöner Aussicht und einem wirklich faszinierenden Denkmal belohnt.

Kick-Off-Lesung „Weiss, weiss, Totenkreis“ mit Martina Straten

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Kürzlich erhielt ich überraschenderweise eine sehr nette Einladung, als saarländische Buchbloggerin die Kick-Off-Lesung zu „Weiss, weiss, Totenkreis“ von Martina Straten zu besuchen.

Frau Straten ist in unserem kleinen Bundesland eine sehr bekannte Radiomoderatorin und trägt seit vielen Jahren zur Beliebtheit von Radio Salü bei.

Dass sie nun auch ein Buch geschrieben hat, genau genommen einen saarländischen Thriller mit Bezug zu hiesigen Legenden, war mir als „Wenigradiohörerin“ bis dato völlig entgangen und ich nahm die Einladung dankend an.

Erwartet hatte ich ehrlich gesagt nicht viel: eine Lesende, ein paar Zuhörende und am Ende Zeit für Fragen. Wie man das eben von Lesungen so kennt.

Doch ich wurde angenehm überrascht.

Es begann mit einem kleinen Sektempfang und für mich mit dem Hinweis, dass ich eine Platzreservierung mit einem kleinen Geschenk (das Rezensionsexemplar) in den ersten Reihen hätte. Sehr nett!
Der Veranstaltungsraum selbst war passend zum Buch dekoriert und sogar entsprechend beleuchtet.

Die Autorin wurde mit einem sehr beeindruckenden Audiotrailer angekündigt (der Vorteil, wenn man beim Radio arbeitet und viele kreative Köpfe kennt), der den Abend mit einem Gänsehautfeeling starten ließ.

Ich bin ja nun keine besonders gute Zuhörerin, doch die routinierte Sprechweise von Frau Straten machte es sogar mir einfach, der Erzählung zu folgen und mich völlig auf sie einzulassen.

Aufgelockert wurde der Vortrag durch kleine, zur jeweiligen Lesestelle passende, Tanzeinlagen, was ich wirklich sehr gelungen fand!
Dazu muss man wissen, dass wir uns in den neuen Räumen der Tanzschule „Bootz-Ohlmann“  bzw. im „saarrondo“ im Quartier Europabahnhof befanden und das Team an der Gestaltung des Abends mitgewirkt hatte.

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In einem kleinen Interview, das ein Radiokollege führte, erfuhr man mehr über die Entstehung des Buchs, über die Hintergründe und die Hürden, die es zu überwinden gilt, wählt man nicht den klassischen Weg, sondern entscheidet sich für das Selfpublishing.

Mir hat diese Lesung ausgesprochen gut gefallen. Sie war kurzweilig, obwohl sie fast zwei Stunden dauerte, unterhaltsam und machte viel Lust aufs Lesen des „Regionalthrillers“.

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Der Titel des Buches lautet „Weiss, weiss, Totenkreis“ und ist sowohl als günstiges eBook als auch als Druckausgabe auf Amazon erhältlich.

Sobald ich es beendet habe, wird es natürlich auch eine Rezension auf meinem Blog „Buchweiser“ dazu geben.

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Die Rezension ist nun ONLINE.

Die Saarland-Monopoly-Edition kommt!

Im Dezember 2019 soll die exklusive Saarland-Edition des wohl berühmtesten Brettspiels der Welt pünktlich vor Weihnachten auf den Markt kommen. Die Macher des Spiels versprechen, dass alle Highlights des Saarlands ihren Platz im Spiel finden werden. Das Spiel selbst soll komplett auf das Saarland angepasst werden. Neben den Städten und Gemeinden des Saarlands sollen Spielfeld und Verpackung mit Fotos von Sehenswürdigkeiten und Highlights versehen werden. 2009 gab es schon mal eine Saarland-Edition, die aber längst ausverkauft ist. Zehn Jahre später folgt jetzt die Neuauflage.

Noch bis zum 17.02.2019 kann man hier einmal täglich drei Stimmen abgeben und mitentscheiden, welche saarländischen Städte auf dem Spielfeld nicht fehlen dürfen. 51 Orte stehen zur Auswahl.

Weitere Infos, insbesondere zur Geschichte von Monopoly, finden sich hier.

Es besteht auch die Möglichkeit, sich vormerken zu lassen und sich exklusiv über den Erscheinungstermin des Spiels informieren zu lassen.

Also schnell abstimmen, damit Eure saarländische Lieblingsstadt auf das Spielbrett kommt!

Ortsschilder von Onlinestreet.de

Hauptsach gudd gess: Saarländische Lyonerpfanne

Der Lyonerring (andernorts auch als Fleischwurst bekannt) gehört zum Saarland wie die Weißwurst zu München und die Rostbratwurst zu Thüringen. Die Saarländer erweisen ihrem Nationalgericht alle Ehre: So wurde eine Saarbrücker Straße zum „Lyonerring“ getauft, es gibt eigens eine „Lyonerpfanne“ (eine rundum geschlossene Pfanne, damit der Lyoner gleichmäßig braun wird; in der Mitte ist Platz für Kartoffeln, Speck, Zwiebeln etc.) und nicht zuletzt das Wahrzeichen des Saarlandes, die Saarschleife (die Biegung des Flusses Saar zwischen Mettlach und Orscholz), die ebenfalls die Form eines Lyonerrings hat. Neben Dibbelabbes, Gefillde, Hoorische, Schwenkbraten und Geheirade gehört die Lyonerpfanne zu den Nationalgerichten.

Zutaten für 4 Portionen
950 g festkochende Kartoffeln
1 Ring Lyoner (Fleischwurst) ca. 400 g
150g Schinkenwürfel
1 Stange Lauch
2 Zwiebeln
Öl zum Braten
Pfeffer und Bratkartoffelgewürz

Zubereitung
Die Kartoffeln mit der Schale kochen und anschließend pellen, dann abkühlen lassen. Die abgekühlten Kartoffeln in nicht zu dünne Scheiben oder Würfel schneiden. Die Zwiebeln würfeln oder klein hacken, den Lauch putzen, waschen und in Streifen schneiden. Den Lyoner häuten und je nach Lust und Laune in halbe Scheiben oder kleine Würfel schneiden. Zuerst die Schinkenwürfel in ausreichend Öl anbraten, dann den Lyoner und kurz danach die Kartoffeln zugeben. Dann warten, bis das ganze etwas Farbe annimmt und schließlich den Lauch und die Zwiebeln dazugeben. Ordentlich würzen und alles etwas anbräunen lassen (im Grunde wie Bratkartoffeln). Wir mussten aufgrund Platzmangels mit zwei Pfannen arbeiten und hinterher alles im Wok mischen.

Rezept angelehnt an: Frag-Mutti.de

Das Ganze kann man natürlich beliebig abwandeln: Manche machen noch Eier rein oder als Spiegelei oben drauf, andere geben noch Tomaten oder Champignons dazu. Wieder andere überbacken alles mit Käse. Dem Geschmack sind keine Grenzen gesetzt.

Die beste Lyonerpfanne gibt es übrigens auf dem Weihnachtsmarkt in St. Wendel., und zwar vor dem Durchgang zum Domhotel Restaurant LaWendel, Carl-Cetto-Straße 4-6, 66606 St. Wendel, wo sich im Sommer der Biergarten befindet.

Wer sich nicht so viel Arbeit machen will, kann auch fertig abgepackte Lyonerpfanne eines saarländischen Großmetzgers kaufen.

 

Die Traumschleife Vauban-Steig: Abwechslungsreicher Weg für geübte Wanderer

Das Saarland hat einige schöne Wanderwege und Traumschleifen zu bieten. Zu den schönsten gehört der 12,5km lange Vauban-Steig bei Saarlouis, der durch die Gemeinden Wallerfangen, Saarlouis und Überherrn führt. Der Weg verdankt seinen Namen Sébastien Le Prestre de Vauban, der 1633 geborene Marquis wurde als legendärer Festungsbaumeister des „Sonnenkönigs“ Ludwigs XIV weltbekannt. Eines seiner Meisterwerke war die ausgeklügelte Überschwemmungsfestung Saarlouis in der Saaraue.

Startpunkt ist der Flugplatz in Wallerfangen-Düren ganz hinten bei der Gaststätte „Gate One“. Der Weg ist sehr abwechslungsreich: Steinbrüche, aus denen Vauban die Festungsstadt Saarlouis erbauen ließ, Wälder, Wiesen, Felder, Obstplantagen, Aussichtspunkte, das gallo-römischen Götterbildnis „Drei-Kapuziner“ und die Top-Attraktion des Weges ist die Teufelsburg in Felsberg mit grandioser Aussicht. Bei gutem Wetter hat man eine tolle Fernsicht und sieht nicht nur das Saarpolygon, sondern auch die Vogesen und den Hunsrück. Man hat 364 Höhenmeter zu überwinden und insbesondere der Aufstieg zur Burg ist recht steil und anstrengend. Mit einer gemütlichen Pause auf der Burg und Besichtigung der Burg sollte man rund vier Stunden für den Weg einplanen. Der Weg ist als mittelschwer einzustufen.

Einziges Manko: Ein paar mehr Bänke für kleine Pausen vor Erreichen der Teufelsburg würde den Weg noch attraktiver machen. Ruhesuchende sollten beachten, dass man immer wieder den Flug- und Motorenlärmlärm des Flugplatzes Düren hört.

Zuletzt sind wir den Weg am 04.11.2018 gegangen, die Bilder sind auch von diesem Tag.

Ein Beitrag von Sandra und Jan.