Die Saarschleife und der Baumwipfelpfad

Auf dem Baumwipfelpfad in Orscholz kann man in bis zu 23 Metern Höhe über dem Waldboden spazieren gehen. 1.250 Meter schlängelt sich der barrierearme Baumwipfelpfad durch Buchen, Eichen und Douglasien in Richtung Saarschleife. An Lernstationen werden Leben und Lebensformen des Waldes aufbereitet und für die kleineren Besucher gibt es Erlebnisstationen entlang des Weges mit Spielen, Rätseln, einer Wackelbrücke und einer Rutsche.

Höhepunkt ist der gigantische, ca. 42 Meter hohe Aussichtsturm, der einen tollen Blick auf das Wahrzeichen des Saarlandes, die Saarschleife, eröffnet. Man sollte allerdings schwindelfrei sein. Bei Wind kann man schon leichte Schwankungen des Turmes spüren.

Das Baumwipfelpfad ist ein tolles Ausflugsziel für die ganze Familie und bietet im Frühling, Sommer, Herbst und Winter immer andere Bilder und Impressionen der Saarschleife. Im Cloef-Atrium befindet sich auch Gastronomie und eine Tourist-Info. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch ein großer Spielplatz.

Öffnungszeiten, Anfahrt, Parkplatzinfos und Eintrittspreise findet man hier.

Bei den Veranstaltungen auf der Website des Baumwipfelpfads finden sich auch immer die Daten, wann die Kasse ganz früh öffnet, um den Sonnenaufgang auf dem Aussichtsturm erleben zu können. Am 16.02.2019 hat die Kasse um 6.30 Uhr geöffnet, der Sonnenaufgang war um 7.41 Uhr. Es war ein großartiger Ausblick. Für diejenigen, die den Sonnenaufgang oder auch nur die Saarschleife lieber kostenlos anschauen wollen, bietet sich natürlich auch der Blick vom Aussichtspunkt Cloef unterhalb des Baumwipfelpfads an.

Lohnendes Ausflugsziel: Das Saarpolygon

Es ist weithin aus allen Himmelsrichtungen sichtbar: Das Saarpolygon in Ensdorf ist ein Denkmal zur Erinnerung an den im Jahr 2012 endgültig beendeten Steinkohlebergbau im Saarrevier. Es steht auf der Bergehalde Duhamel des Bergwerks Saar. Diese Halde erhebt sich rund 150 Meter über das umliegende Saartal.

Das begehbare Denkmal ist ca. 30 Meter hoch. Zu dem rund 35 Meter überspannenden Querstück mit Aussichtsplattform führen von beiden Seiten 132 Stufen in 25 Meter Höhe. Das Saarpolygon ist so gestaltet, dass es aus jeder Richtung eine andere Form hat, sich also sich mit der Bewegung des Betrachters verändert.

Die spektakuläre Aussicht ermöglicht einen ausgedehnten Rundblick über weite Teile des Saarlandes bis hinüber nach Frankreich. Sitzgelegenheiten wie Sinnesbänke und Bänke mit Tischen laden zum gemütlichen Verweilen ein. Regelmäßig bei gutem Wetter nutzen Gleitschirmflieger die Halde als Startplatz.

Der Eingang erfolgt über die Straße „Bei Fußenkreuz“ in Höhe des Sportzentrums in Ensdorf, wo es auch im Bereich der Großsporthalle ausreichend Parkmöglichkeiten gibt. Festes Schuhwerk ist für das Betreten der Bergehalde ratsam.

Der schweißtreibende steile Aufstieg dauert ca. 30 Minuten bis auf das Plateau. Die großartige Rundumsicht belohnt aber für die Mühe des steilen Aufstieges. Aber Achtung: Es gibt keine Verpflegung und keine Sanitäranlagen auf dem Plateau, ebenso keine schattigen Plätze. Im Sommer empfiehlt sich daher ausreichend Getränke mitzunehmen. Das Saarpolygon kostet keinen Eintritt. Es wird über Nacht geschlossen.

Wer einen Spaziergang mit ein paar Höhenmetern in Kauf nimmt, wird mit schöner Aussicht und einem wirklich faszinierenden Denkmal belohnt.

Die Saarland-Monopoly-Edition kommt!

Im Dezember 2019 soll die exklusive Saarland-Edition des wohl berühmtesten Brettspiels der Welt pünktlich vor Weihnachten auf den Markt kommen. Die Macher des Spiels versprechen, dass alle Highlights des Saarlands ihren Platz im Spiel finden werden. Das Spiel selbst soll komplett auf das Saarland angepasst werden. Neben den Städten und Gemeinden des Saarlands sollen Spielfeld und Verpackung mit Fotos von Sehenswürdigkeiten und Highlights versehen werden. 2009 gab es schon mal eine Saarland-Edition, die aber längst ausverkauft ist. Zehn Jahre später folgt jetzt die Neuauflage.

Noch bis zum 17.02.2019 kann man hier einmal täglich drei Stimmen abgeben und mitentscheiden, welche saarländischen Städte auf dem Spielfeld nicht fehlen dürfen. 51 Orte stehen zur Auswahl.

Weitere Infos, insbesondere zur Geschichte von Monopoly, finden sich hier.

Es besteht auch die Möglichkeit, sich vormerken zu lassen und sich exklusiv über den Erscheinungstermin des Spiels informieren zu lassen.

Also schnell abstimmen, damit Eure saarländische Lieblingsstadt auf das Spielbrett kommt!

Ortsschilder von Onlinestreet.de

Eine Attraktion zur Weihnachtszeit: Das Weihnachtshaus in Ludweiler

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Was man sonst nur aus den USA kennt, ist im Saarland längst Wirklichkeit: Tausende Menschen und Weihnachtsfans pilgern alljährlich zur Weihnachtszeit in die Rosseler Straße 13 in Völklingen-Ludweiler, denn dort erstrahlt eine Doppelhaushälfte heller als alle anderen: das sogenannte Weihnachtshaus von Sven Berrar. Immer vom ersten Advent bis zum 06. Januar strahlen abends von 17 bis 22 Uhr mehrere tausend Lichter und Weihnachtsfiguren in allen Formen, Farben und Variationen am Haus und bringen nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. An den Wochenenden wird zusätzlich der 700 Quadratmeter große Garten geöffnet, in dem der Eigentümer einen Rundweg für die Besucher angelegt hat. Dort leuchten Rentiere, Engel, Schneemänner, Weihnachtsmänner, Krippenfiguren und eine Lokomotive um die Wette. Sven Berrar freut sich immer über Besucher und bietet an den Wochenenden im Garten sogar kostenlos Glühwein, Punsch und Plätzchen an. Die Stromkosten von mehreren hundert Euro für den Lichterglanz nimmt der Weihnachtsfanatiker gerne in Kauf. Das muss man mal gesehen haben!

Ein Beitrag von Sandra und Jan