Impressionen vom Ensheimer Brunnenweg

20190501_105540

Der 10 Kilometer lange Ensheimer Brunnenweg führt an elf Brunnen vorbei. Das Element Wasser findet man entlang des Weges immer wieder an Seen, Brunnen, Bächen, Tümpeln und Teichen.

Leider war die Beschilderung etwas verwirrend und so hat uns am Ende ein „Schlenker“ des Weges gefehlt. Es gibt sehr schöne Plätze entlang des Weges. Aber man muss auch über umgestürzte Bäume klettern.

Fazit von uns: Man kann den Weg mal gehen. Aber es gibt auch noch schönere, besser beschilderte Premiumwanderwege und Traumschleifen im Saarland.

Golfen in außergewöhnlicher Umgebung: 3D-Schwarzlicht-Indoor-Minigolf in Saarbrücken-Güdingen

Minigolf im Freien kennt sicher jeder. Neu im SpielWerk in Saarbrücken-Güdingen ist jetzt das Indoor-Schwarzlicht-Minigolf, bei dem das Spiel nach drinnen und in eine neue Dimension verlagert wird. Statt im Hellen findet das Spiel im Dunkeln statt. Die Räume sind komplett in Schwarzlicht getaucht. Die Minigolf-Bahnen leuchten dabei in verschiedenen Farben und Motiven.

Der Vorteil: In der neuen Minigolf-Halle in Saarbrücken kann zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter Minigolf gespielt werden. Es gibt 18 Bahnen mit verschiedenen Designs und Themen und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden mit Hindernissen vom klassischen Looping bis hin zum Vulkan oder der Rampe. Die Räume sind als leuchtende Unterwasserwelt, eine Dschungellandschaft oder mit Weltraummotiven gestaltet.

Besonders spannend wird das Ganze durch den 3D-Effekt. Hindernisse sieht man teilweise nicht, weil sie gut getarnt sind und optischen Täuschungen verleihen dem Spiel erst den richtigen Kick. Die 3D-Wandmalereien kommen eindrucksvoll zur Geltung.

An der Kasse bekommt man Schläger, Bälle, Schreibutensilien und weiße 3D-Brillen ausgeliehen. Ein Spiel dauert je nach Anzahl der Personen ein bis zwei Stunden. Im Kassenbereich befindet sich außerdem ein Bistro, in dem neben Getränken auch kleine Speisen angeboten werden.

Die Minigolf-Halle liegt in einem Gewerbegebiet in Saarbrücken-Güdingen (Neumühler Weg 28, 66130 Saarbrücken-Güdingen). Nebenan befinden sich auch eine Bowling-Arena, die Kinderwelt und ein Tenniscenter.

Der Eintritt kostet für Kinder 7 Euro und für Erwachsene 9 Euro.

Im Vordergrund steht vor allem der Spaß und so wird das Einlochen nicht nur zu einer Herausforderung, sondern auch zu einer spannenden Entdeckungsreise.

Die Saarschleife und der Baumwipfelpfad

Auf dem Baumwipfelpfad in Orscholz kann man in bis zu 23 Metern Höhe über dem Waldboden spazieren gehen. 1.250 Meter schlängelt sich der barrierearme Baumwipfelpfad durch Buchen, Eichen und Douglasien in Richtung Saarschleife. An Lernstationen werden Leben und Lebensformen des Waldes aufbereitet und für die kleineren Besucher gibt es Erlebnisstationen entlang des Weges mit Spielen, Rätseln, einer Wackelbrücke und einer Rutsche.

Höhepunkt ist der gigantische, ca. 42 Meter hohe Aussichtsturm, der einen tollen Blick auf das Wahrzeichen des Saarlandes, die Saarschleife, eröffnet. Man sollte allerdings schwindelfrei sein. Bei Wind kann man schon leichte Schwankungen des Turmes spüren.

Das Baumwipfelpfad ist ein tolles Ausflugsziel für die ganze Familie und bietet im Frühling, Sommer, Herbst und Winter immer andere Bilder und Impressionen der Saarschleife. Im Cloef-Atrium befindet sich auch Gastronomie und eine Tourist-Info. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch ein großer Spielplatz.

Öffnungszeiten, Anfahrt, Parkplatzinfos und Eintrittspreise findet man hier.

Bei den Veranstaltungen auf der Website des Baumwipfelpfads finden sich auch immer die Daten, wann die Kasse ganz früh öffnet, um den Sonnenaufgang auf dem Aussichtsturm erleben zu können. Am 16.02.2019 hat die Kasse um 6.30 Uhr geöffnet, der Sonnenaufgang war um 7.41 Uhr. Es war ein großartiger Ausblick. Für diejenigen, die den Sonnenaufgang oder auch nur die Saarschleife lieber kostenlos anschauen wollen, bietet sich natürlich auch der Blick vom Aussichtspunkt Cloef unterhalb des Baumwipfelpfads an.

Lohnendes Ausflugsziel: Das Saarpolygon

Es ist weithin aus allen Himmelsrichtungen sichtbar: Das Saarpolygon in Ensdorf ist ein Denkmal zur Erinnerung an den im Jahr 2012 endgültig beendeten Steinkohlebergbau im Saarrevier. Es steht auf der Bergehalde Duhamel des Bergwerks Saar. Diese Halde erhebt sich rund 150 Meter über das umliegende Saartal.

Das begehbare Denkmal ist ca. 30 Meter hoch. Zu dem rund 35 Meter überspannenden Querstück mit Aussichtsplattform führen von beiden Seiten 132 Stufen in 25 Meter Höhe. Das Saarpolygon ist so gestaltet, dass es aus jeder Richtung eine andere Form hat, sich also sich mit der Bewegung des Betrachters verändert.

Die spektakuläre Aussicht ermöglicht einen ausgedehnten Rundblick über weite Teile des Saarlandes bis hinüber nach Frankreich. Sitzgelegenheiten wie Sinnesbänke und Bänke mit Tischen laden zum gemütlichen Verweilen ein. Regelmäßig bei gutem Wetter nutzen Gleitschirmflieger die Halde als Startplatz.

Der Eingang erfolgt über die Straße „Bei Fußenkreuz“ in Höhe des Sportzentrums in Ensdorf, wo es auch im Bereich der Großsporthalle ausreichend Parkmöglichkeiten gibt. Festes Schuhwerk ist für das Betreten der Bergehalde ratsam.

Der schweißtreibende steile Aufstieg dauert ca. 30 Minuten bis auf das Plateau. Die großartige Rundumsicht belohnt aber für die Mühe des steilen Aufstieges. Aber Achtung: Es gibt keine Verpflegung und keine Sanitäranlagen auf dem Plateau, ebenso keine schattigen Plätze. Im Sommer empfiehlt sich daher ausreichend Getränke mitzunehmen. Das Saarpolygon kostet keinen Eintritt. Es wird über Nacht geschlossen.

Wer einen Spaziergang mit ein paar Höhenmetern in Kauf nimmt, wird mit schöner Aussicht und einem wirklich faszinierenden Denkmal belohnt.

Die Saarland-Monopoly-Edition kommt!

Im Dezember 2019 soll die exklusive Saarland-Edition des wohl berühmtesten Brettspiels der Welt pünktlich vor Weihnachten auf den Markt kommen. Die Macher des Spiels versprechen, dass alle Highlights des Saarlands ihren Platz im Spiel finden werden. Das Spiel selbst soll komplett auf das Saarland angepasst werden. Neben den Städten und Gemeinden des Saarlands sollen Spielfeld und Verpackung mit Fotos von Sehenswürdigkeiten und Highlights versehen werden. 2009 gab es schon mal eine Saarland-Edition, die aber längst ausverkauft ist. Zehn Jahre später folgt jetzt die Neuauflage.

Noch bis zum 17.02.2019 kann man hier einmal täglich drei Stimmen abgeben und mitentscheiden, welche saarländischen Städte auf dem Spielfeld nicht fehlen dürfen. 51 Orte stehen zur Auswahl.

Weitere Infos, insbesondere zur Geschichte von Monopoly, finden sich hier.

Es besteht auch die Möglichkeit, sich vormerken zu lassen und sich exklusiv über den Erscheinungstermin des Spiels informieren zu lassen.

Also schnell abstimmen, damit Eure saarländische Lieblingsstadt auf das Spielbrett kommt!

Ortsschilder von Onlinestreet.de

Hauptsach gudd gess: Saarländische Lyonerpfanne

Der Lyonerring (andernorts auch als Fleischwurst bekannt) gehört zum Saarland wie die Weißwurst zu München und die Rostbratwurst zu Thüringen. Die Saarländer erweisen ihrem Nationalgericht alle Ehre: So wurde eine Saarbrücker Straße zum „Lyonerring“ getauft, es gibt eigens eine „Lyonerpfanne“ (eine rundum geschlossene Pfanne, damit der Lyoner gleichmäßig braun wird; in der Mitte ist Platz für Kartoffeln, Speck, Zwiebeln etc.) und nicht zuletzt das Wahrzeichen des Saarlandes, die Saarschleife (die Biegung des Flusses Saar zwischen Mettlach und Orscholz), die ebenfalls die Form eines Lyonerrings hat. Neben Dibbelabbes, Gefillde, Hoorische, Schwenkbraten und Geheirade gehört die Lyonerpfanne zu den Nationalgerichten.

Zutaten für 4 Portionen
950 g festkochende Kartoffeln
1 Ring Lyoner (Fleischwurst) ca. 400 g
150g Schinkenwürfel
1 Stange Lauch
2 Zwiebeln
Öl zum Braten
Pfeffer und Bratkartoffelgewürz

Zubereitung
Die Kartoffeln mit der Schale kochen und anschließend pellen, dann abkühlen lassen. Die abgekühlten Kartoffeln in nicht zu dünne Scheiben oder Würfel schneiden. Die Zwiebeln würfeln oder klein hacken, den Lauch putzen, waschen und in Streifen schneiden. Den Lyoner häuten und je nach Lust und Laune in halbe Scheiben oder kleine Würfel schneiden. Zuerst die Schinkenwürfel in ausreichend Öl anbraten, dann den Lyoner und kurz danach die Kartoffeln zugeben. Dann warten, bis das ganze etwas Farbe annimmt und schließlich den Lauch und die Zwiebeln dazugeben. Ordentlich würzen und alles etwas anbräunen lassen (im Grunde wie Bratkartoffeln). Wir mussten aufgrund Platzmangels mit zwei Pfannen arbeiten und hinterher alles im Wok mischen.

Rezept angelehnt an: Frag-Mutti.de

Das Ganze kann man natürlich beliebig abwandeln: Manche machen noch Eier rein oder als Spiegelei oben drauf, andere geben noch Tomaten oder Champignons dazu. Wieder andere überbacken alles mit Käse. Dem Geschmack sind keine Grenzen gesetzt.

Die beste Lyonerpfanne gibt es übrigens auf dem Weihnachtsmarkt in St. Wendel., und zwar vor dem Durchgang zum Domhotel Restaurant LaWendel, Carl-Cetto-Straße 4-6, 66606 St. Wendel, wo sich im Sommer der Biergarten befindet.

Wer sich nicht so viel Arbeit machen will, kann auch fertig abgepackte Lyonerpfanne eines saarländischen Großmetzgers kaufen.

 

Die Traumschleife Vauban-Steig: Abwechslungsreicher Weg für geübte Wanderer

Das Saarland hat einige schöne Wanderwege und Traumschleifen zu bieten. Zu den schönsten gehört der 12,5km lange Vauban-Steig bei Saarlouis, der durch die Gemeinden Wallerfangen, Saarlouis und Überherrn führt. Der Weg verdankt seinen Namen Sébastien Le Prestre de Vauban, der 1633 geborene Marquis wurde als legendärer Festungsbaumeister des „Sonnenkönigs“ Ludwigs XIV weltbekannt. Eines seiner Meisterwerke war die ausgeklügelte Überschwemmungsfestung Saarlouis in der Saaraue.

Startpunkt ist der Flugplatz in Wallerfangen-Düren ganz hinten bei der Gaststätte „Gate One“. Der Weg ist sehr abwechslungsreich: Steinbrüche, aus denen Vauban die Festungsstadt Saarlouis erbauen ließ, Wälder, Wiesen, Felder, Obstplantagen, Aussichtspunkte, das gallo-römischen Götterbildnis „Drei-Kapuziner“ und die Top-Attraktion des Weges ist die Teufelsburg in Felsberg mit grandioser Aussicht. Bei gutem Wetter hat man eine tolle Fernsicht und sieht nicht nur das Saarpolygon, sondern auch die Vogesen und den Hunsrück. Man hat 364 Höhenmeter zu überwinden und insbesondere der Aufstieg zur Burg ist recht steil und anstrengend. Mit einer gemütlichen Pause auf der Burg und Besichtigung der Burg sollte man rund vier Stunden für den Weg einplanen. Der Weg ist als mittelschwer einzustufen.

Einziges Manko: Ein paar mehr Bänke für kleine Pausen vor Erreichen der Teufelsburg würde den Weg noch attraktiver machen. Ruhesuchende sollten beachten, dass man immer wieder den Flug- und Motorenlärmlärm des Flugplatzes Düren hört.

Zuletzt sind wir den Weg am 04.11.2018 gegangen, die Bilder sind auch von diesem Tag.

Ein Beitrag von Sandra und Jan.