Meer der Lichter im deutsch-französischen Garten

Am 19.06.2019 fand im deutsch-französischen Garten (DFG) in Saarbrücken die Multitvisions-Show „Meer der Lichter“ statt. Die Show bestand aus vier kombinierten Show- Elementen: einem Musikfeuerwerk, einer Lasershow, einer Wasserprojektion und einer Gasflammenshow, alles jeweils passend und synchron zur eingespielten Musik. Außerdem gab es ein Ballon-Glühen, mit rund um den See aufgestellten Heißluftballons, die ihre Flammen nach einem bestimmten Plan entfachten. Möglicherweise war es dem Wetter geschuldet, dass die Ballone nicht fahrfertig aufgerüstet wurden, sondern „nur“ eine Flammenshow lieferten. Die Show begann um 22.20 Uhr und dauerte insgesamt 35 Minuten. Es war wirklich schön anzusehen.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt und es gab alles, was das Herz begehrt: Zuckerwatte, gebrannte Mandeln, Crêpes, Waffeln, ein Coffee-Bike, Cocktails, Bowle, Gegrilltes, Saarländisches Essen, Softdrinks und Biergetränke, Popcorn und vieles mehr. Das Bier kam von der Brauerei Rothaus aus dem Hochschwarzwald. Da fragt man sich schon, warum die heimischen Brauereien nicht vor Ort waren, sondern das Bier quasi importiert werden musste.

Ob die 18 Euro Eintrittspreis angemessen waren, ist sicher Ansichtssache. Im Nachhinein müssen wir sagen, dass es zwar wirklich schön war, aber für 35 Minuten Show auch recht teuer.

Auch ist nicht alles perfekt abgelaufen. Man hatte zwischendurch den Eindruck, dass der Laser hängt und die Musik an einer Stelle abrupt abgebrochen ist. Bei einem Musiktitel gab es weder Feuerwerk noch Laser oder Flammen und man wartete eigentlich nur darauf, dass noch etwas passiert. Der Countdown, bis die Show startet, wurde erst einmal spiegelverkehrt an die Wasserleinwand projiziert. Für das Wetter können die Veranstalter natürlich nichts, aber der Regen und das Gewitter haben zum Ende der Show die Stimmung etwas getrübt.

Trotz aller Kritikpunkte war es ein großartiges Erlebnis! Hier noch ein paar Impressionen von den Bildern am Himmel:

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Kunst am Staden

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„Kunst am Staden“ ist ein zweimal im Jahr stattfindender Kunsthandwerkermarkt am Staden in Saarbrücken.

Diese kleine, aber ausgesprochen nette Veranstaltung wird von zwei Studenten organisiert und fand am 26.Mai 2019 bereits zum 10. Mal statt.

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Hier findet man alles: von Holzarbeiten über Schmuck, Nähwerke, Taschen bis hin zu Gartendeko und Gemälden.

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Dieser wundervolle Markt ist immer einen Besuch wert!

Ganzjähriges Eisstockschießen im Bliesgau-Erlebnispark

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Auf der synthetischen Eisbahn im Bliesgau-Erlebnispark kann man 365 Tage im Jahr Eisstockschießen. Ein toller Spaß für Freunde, Kollegen oder Familie!

Es stehen zwei Bahnen zur Verfügung, auf denen man jeweils mit vier bis acht Personen spielen kann. Ein Spiel dauert ca. eine Stunde. Die Bahn kostet für eine Stunde 50 Euro und kann vorab reserviert werden.

Die Bahn ist synthetisch und daher nicht so glatt wie Eis. Die Eisstöcke sind zunächst schwerer als gedacht (zumindest wenn man es zum ersten Mal spielt) und man braucht viel Kraft und Schwung, um den Stock über die lange Bahn bis nach hinten zur Daube „rutschen“ zu lassen. Das Punktezählen ist dafür umso einfacher. Man bekommt die Regeln vorher kurz erklärt. Es gibt aber auch gute Videos mit Anleitungen und Beispielswertungen bei Youtube.

Die Spielregeln in Kürze: Es werden zwei Teams oder Mannschaften gebildet, die gegeneinander antreten. Ziel beim Eisstockschießen ist es, die Eisstöcke der eigenen Mannschaft möglichst nah zur Daube zu bringen, einer runden Gummischeibe mit Loch. Die Daube wird auf dem Mittelkreuz des Zielfeldes platziert. Sie ist damit im Regelfall 24,5 Meter von der Abspielstelle entfernt. Die beiden Mannschaften „schießen“ abwechselnd je einen Eisstock in Richtung Daube. Verändert sich dadurch die Position der Daube, gilt fortan diese. Landet die Daube jedoch außerhalb des Spielfeldes, wird sie erneut auf dem Mittelkreuz eingesetzt. Erreicht ein Stock nicht das Zielfeld, kommt er aus dem Spiel. Nachdem beide Mannschaften ihre vier Stöcke geschossen haben, ist der erste Durchgang (Kehre), beendet. In jedem Durchgang werden Punkte gesammelt, die am Ende addiert werden. Die Mannschaft, deren Eisstock sich am Ende eines Spieles in „Bestlage“, also am nächsten zur Daube befindet, gewinnt drei Stockpunkte. Jeder weitere Stock im Zielfeld des Teams, dessen Eisstock der Daube am nächsten war, wird mit zwei Punkten bewertet. Der Gegner geht leer aus und erhält keine Punkte. Der Bestplatzierte kann pro Durchgang maximal neun Stockpunkte sammeln. Generell zählen beim Punkten nur Stöcke, die im Zielfeld platziert wurden, es also zumindest berühren.

Die Bewirtung erfolgt durch das Gasthaus „Bliesgau-Scheune“, das direkt neben den Eisstock-Bahnen und der Schlittschuhbahn liegt.

Unser Fazit: Absolut empfehlenswert! Es war sehr lustig. Ein toller Spaß für Jung und Alt und eine schöne Gelegenheit, sich mit Freunden zu treffen, zu messen und hinterher auf die Sieger anzustoßen.

Weitere Informationen gibt es hier.

40 Jahre Fußgängerzone und ein Instawalk

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Heute feiert die Stadt Saarbrücken „40 Jahre Fußgängerzone“ und es wurde zu einem Instawalk geladen.

„Insta“ bezieht sich auf die Fotoanwendung „Instagram“, die mittlerweile sehr beliebt bei Jung und Alt ist.
„Walk“ bedeutet Spaziergang.

Bei einem Instawalk bekommt man zuvor einen Hashtag (für uns heute #markttag) genannt, mit dem alle Teilnehmer ihre Fotos markieren, damit man am Ende möglichst viele Eindrücke von diesem Ereignis zusammen bekommt.

Leider war es heute Morgen bitterkalt und es regnete, was uns aber nicht davon abhielt, unserem Stadtführer zu lauschen, der uns viel über die Geschichte des St. Johanner Marktes erzählte, und dabei die Kameras zu zücken.

Es war der erste Instawalk in Saarbrücken. Ich hoffe, es werden noch weitere folgen, gibt es doch so viel hier zu entdecken.

Impressionen vom Ensheimer Brunnenweg

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Der 10 Kilometer lange Ensheimer Brunnenweg führt an elf Brunnen vorbei. Das Element Wasser findet man entlang des Weges immer wieder an Seen, Brunnen, Bächen, Tümpeln und Teichen.

Leider war die Beschilderung etwas verwirrend und so hat uns am Ende ein „Schlenker“ des Weges gefehlt. Es gibt sehr schöne Plätze entlang des Weges. Aber man muss auch über umgestürzte Bäume klettern.

Fazit von uns: Man kann den Weg mal gehen. Aber es gibt auch noch schönere, besser beschilderte Premiumwanderwege und Traumschleifen im Saarland.

Golfen in außergewöhnlicher Umgebung: 3D-Schwarzlicht-Indoor-Minigolf in Saarbrücken-Güdingen

Minigolf im Freien kennt sicher jeder. Neu im SpielWerk in Saarbrücken-Güdingen ist jetzt das Indoor-Schwarzlicht-Minigolf, bei dem das Spiel nach drinnen und in eine neue Dimension verlagert wird. Statt im Hellen findet das Spiel im Dunkeln statt. Die Räume sind komplett in Schwarzlicht getaucht. Die Minigolf-Bahnen leuchten dabei in verschiedenen Farben und Motiven.

Der Vorteil: In der neuen Minigolf-Halle in Saarbrücken kann zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter Minigolf gespielt werden. Es gibt 18 Bahnen mit verschiedenen Designs und Themen und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden mit Hindernissen vom klassischen Looping bis hin zum Vulkan oder der Rampe. Die Räume sind als leuchtende Unterwasserwelt, eine Dschungellandschaft oder mit Weltraummotiven gestaltet.

Besonders spannend wird das Ganze durch den 3D-Effekt. Hindernisse sieht man teilweise nicht, weil sie gut getarnt sind und optischen Täuschungen verleihen dem Spiel erst den richtigen Kick. Die 3D-Wandmalereien kommen eindrucksvoll zur Geltung.

An der Kasse bekommt man Schläger, Bälle, Schreibutensilien und weiße 3D-Brillen ausgeliehen. Ein Spiel dauert je nach Anzahl der Personen ein bis zwei Stunden. Im Kassenbereich befindet sich außerdem ein Bistro, in dem neben Getränken auch kleine Speisen angeboten werden.

Die Minigolf-Halle liegt in einem Gewerbegebiet in Saarbrücken-Güdingen (Neumühler Weg 28, 66130 Saarbrücken-Güdingen). Nebenan befinden sich auch eine Bowling-Arena, die Kinderwelt und ein Tenniscenter.

Der Eintritt kostet für Kinder 7 Euro und für Erwachsene 9 Euro.

Im Vordergrund steht vor allem der Spaß und so wird das Einlochen nicht nur zu einer Herausforderung, sondern auch zu einer spannenden Entdeckungsreise.

Die Saarschleife und der Baumwipfelpfad

Auf dem Baumwipfelpfad in Orscholz kann man in bis zu 23 Metern Höhe über dem Waldboden spazieren gehen. 1.250 Meter schlängelt sich der barrierearme Baumwipfelpfad durch Buchen, Eichen und Douglasien in Richtung Saarschleife. An Lernstationen werden Leben und Lebensformen des Waldes aufbereitet und für die kleineren Besucher gibt es Erlebnisstationen entlang des Weges mit Spielen, Rätseln, einer Wackelbrücke und einer Rutsche.

Höhepunkt ist der gigantische, ca. 42 Meter hohe Aussichtsturm, der einen tollen Blick auf das Wahrzeichen des Saarlandes, die Saarschleife, eröffnet. Man sollte allerdings schwindelfrei sein. Bei Wind kann man schon leichte Schwankungen des Turmes spüren.

Das Baumwipfelpfad ist ein tolles Ausflugsziel für die ganze Familie und bietet im Frühling, Sommer, Herbst und Winter immer andere Bilder und Impressionen der Saarschleife. Im Cloef-Atrium befindet sich auch Gastronomie und eine Tourist-Info. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch ein großer Spielplatz.

Öffnungszeiten, Anfahrt, Parkplatzinfos und Eintrittspreise findet man hier.

Bei den Veranstaltungen auf der Website des Baumwipfelpfads finden sich auch immer die Daten, wann die Kasse ganz früh öffnet, um den Sonnenaufgang auf dem Aussichtsturm erleben zu können. Am 16.02.2019 hat die Kasse um 6.30 Uhr geöffnet, der Sonnenaufgang war um 7.41 Uhr. Es war ein großartiger Ausblick. Für diejenigen, die den Sonnenaufgang oder auch nur die Saarschleife lieber kostenlos anschauen wollen, bietet sich natürlich auch der Blick vom Aussichtspunkt Cloef unterhalb des Baumwipfelpfads an.