40 Jahre Fußgängerzone und ein Instawalk

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Heute feiert die Stadt Saarbrücken „40 Jahre Fußgängerzone“ und es wurde zu einem Instawalk geladen.

„Insta“ bezieht sich auf die Fotoanwendung „Instagram“, die mittlerweile sehr beliebt bei Jung und Alt ist.
„Walk“ bedeutet Spaziergang.

Bei einem Instawalk bekommt man zuvor einen Hashtag (für uns heute #markttag) genannt, mit dem alle Teilnehmer ihre Fotos markieren, damit man am Ende möglichst viele Eindrücke von diesem Ereignis zusammen bekommt.

Leider war es heute Morgen bitterkalt und es regnete, was uns aber nicht davon abhielt, unserem Stadtführer zu lauschen, der uns viel über die Geschichte des St. Johanner Marktes erzählte, und dabei die Kameras zu zücken.

Es war der erste Instawalk in Saarbrücken. Ich hoffe, es werden noch weitere folgen, gibt es doch so viel hier zu entdecken.

Impressionen vom Ensheimer Brunnenweg

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Der 10 Kilometer lange Ensheimer Brunnenweg führt an elf Brunnen vorbei. Das Element Wasser findet man entlang des Weges immer wieder an Seen, Brunnen, Bächen, Tümpeln und Teichen.

Leider war die Beschilderung etwas verwirrend und so hat uns am Ende ein „Schlenker“ des Weges gefehlt. Es gibt sehr schöne Plätze entlang des Weges. Aber man muss auch über umgestürzte Bäume klettern.

Fazit von uns: Man kann den Weg mal gehen. Aber es gibt auch noch schönere, besser beschilderte Premiumwanderwege und Traumschleifen im Saarland.

Golfen in außergewöhnlicher Umgebung: 3D-Schwarzlicht-Indoor-Minigolf in Saarbrücken-Güdingen

Minigolf im Freien kennt sicher jeder. Neu im SpielWerk in Saarbrücken-Güdingen ist jetzt das Indoor-Schwarzlicht-Minigolf, bei dem das Spiel nach drinnen und in eine neue Dimension verlagert wird. Statt im Hellen findet das Spiel im Dunkeln statt. Die Räume sind komplett in Schwarzlicht getaucht. Die Minigolf-Bahnen leuchten dabei in verschiedenen Farben und Motiven.

Der Vorteil: In der neuen Minigolf-Halle in Saarbrücken kann zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter Minigolf gespielt werden. Es gibt 18 Bahnen mit verschiedenen Designs und Themen und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden mit Hindernissen vom klassischen Looping bis hin zum Vulkan oder der Rampe. Die Räume sind als leuchtende Unterwasserwelt, eine Dschungellandschaft oder mit Weltraummotiven gestaltet.

Besonders spannend wird das Ganze durch den 3D-Effekt. Hindernisse sieht man teilweise nicht, weil sie gut getarnt sind und optischen Täuschungen verleihen dem Spiel erst den richtigen Kick. Die 3D-Wandmalereien kommen eindrucksvoll zur Geltung.

An der Kasse bekommt man Schläger, Bälle, Schreibutensilien und weiße 3D-Brillen ausgeliehen. Ein Spiel dauert je nach Anzahl der Personen ein bis zwei Stunden. Im Kassenbereich befindet sich außerdem ein Bistro, in dem neben Getränken auch kleine Speisen angeboten werden.

Die Minigolf-Halle liegt in einem Gewerbegebiet in Saarbrücken-Güdingen (Neumühler Weg 28, 66130 Saarbrücken-Güdingen). Nebenan befinden sich auch eine Bowling-Arena, die Kinderwelt und ein Tenniscenter.

Der Eintritt kostet für Kinder 7 Euro und für Erwachsene 9 Euro.

Im Vordergrund steht vor allem der Spaß und so wird das Einlochen nicht nur zu einer Herausforderung, sondern auch zu einer spannenden Entdeckungsreise.

Die Saarschleife und der Baumwipfelpfad

Auf dem Baumwipfelpfad in Orscholz kann man in bis zu 23 Metern Höhe über dem Waldboden spazieren gehen. 1.250 Meter schlängelt sich der barrierearme Baumwipfelpfad durch Buchen, Eichen und Douglasien in Richtung Saarschleife. An Lernstationen werden Leben und Lebensformen des Waldes aufbereitet und für die kleineren Besucher gibt es Erlebnisstationen entlang des Weges mit Spielen, Rätseln, einer Wackelbrücke und einer Rutsche.

Höhepunkt ist der gigantische, ca. 42 Meter hohe Aussichtsturm, der einen tollen Blick auf das Wahrzeichen des Saarlandes, die Saarschleife, eröffnet. Man sollte allerdings schwindelfrei sein. Bei Wind kann man schon leichte Schwankungen des Turmes spüren.

Das Baumwipfelpfad ist ein tolles Ausflugsziel für die ganze Familie und bietet im Frühling, Sommer, Herbst und Winter immer andere Bilder und Impressionen der Saarschleife. Im Cloef-Atrium befindet sich auch Gastronomie und eine Tourist-Info. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch ein großer Spielplatz.

Öffnungszeiten, Anfahrt, Parkplatzinfos und Eintrittspreise findet man hier.

Bei den Veranstaltungen auf der Website des Baumwipfelpfads finden sich auch immer die Daten, wann die Kasse ganz früh öffnet, um den Sonnenaufgang auf dem Aussichtsturm erleben zu können. Am 16.02.2019 hat die Kasse um 6.30 Uhr geöffnet, der Sonnenaufgang war um 7.41 Uhr. Es war ein großartiger Ausblick. Für diejenigen, die den Sonnenaufgang oder auch nur die Saarschleife lieber kostenlos anschauen wollen, bietet sich natürlich auch der Blick vom Aussichtspunkt Cloef unterhalb des Baumwipfelpfads an.

erLesen – Das Lesefestival im Saarland

Vom 30. März bis 13. April 2019 findet zum zweiten Mal das große Lesefestival im Saarland statt.

Über das gesamte Bundesland verteilt können Lesungen namenhafter Autorinnen und Autoren wie Ellen Sandberg, Arno Strobel, Karen Duve und Frank P. Meyer besucht werden.

Auch andere Veranstaltungen wie ein Poetry Slam oder ein Buchbindeworkshop stehen auf dem Programm.

Den Veranstaltungskalender gibt es HIER, Tickets können über die teilnehmenden Buchhandlungen bzw. über „Ticket Regional“ erworben werden.

Lohnendes Ausflugsziel: Das Saarpolygon

Es ist weithin aus allen Himmelsrichtungen sichtbar: Das Saarpolygon in Ensdorf ist ein Denkmal zur Erinnerung an den im Jahr 2012 endgültig beendeten Steinkohlebergbau im Saarrevier. Es steht auf der Bergehalde Duhamel des Bergwerks Saar. Diese Halde erhebt sich rund 150 Meter über das umliegende Saartal.

Das begehbare Denkmal ist ca. 30 Meter hoch. Zu dem rund 35 Meter überspannenden Querstück mit Aussichtsplattform führen von beiden Seiten 132 Stufen in 25 Meter Höhe. Das Saarpolygon ist so gestaltet, dass es aus jeder Richtung eine andere Form hat, sich also sich mit der Bewegung des Betrachters verändert.

Die spektakuläre Aussicht ermöglicht einen ausgedehnten Rundblick über weite Teile des Saarlandes bis hinüber nach Frankreich. Sitzgelegenheiten wie Sinnesbänke und Bänke mit Tischen laden zum gemütlichen Verweilen ein. Regelmäßig bei gutem Wetter nutzen Gleitschirmflieger die Halde als Startplatz.

Der Eingang erfolgt über die Straße „Bei Fußenkreuz“ in Höhe des Sportzentrums in Ensdorf, wo es auch im Bereich der Großsporthalle ausreichend Parkmöglichkeiten gibt. Festes Schuhwerk ist für das Betreten der Bergehalde ratsam.

Der schweißtreibende steile Aufstieg dauert ca. 30 Minuten bis auf das Plateau. Die großartige Rundumsicht belohnt aber für die Mühe des steilen Aufstieges. Aber Achtung: Es gibt keine Verpflegung und keine Sanitäranlagen auf dem Plateau, ebenso keine schattigen Plätze. Im Sommer empfiehlt sich daher ausreichend Getränke mitzunehmen. Das Saarpolygon kostet keinen Eintritt. Es wird über Nacht geschlossen.

Wer einen Spaziergang mit ein paar Höhenmetern in Kauf nimmt, wird mit schöner Aussicht und einem wirklich faszinierenden Denkmal belohnt.

Kick-Off-Lesung „Weiss, weiss, Totenkreis“ mit Martina Straten

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Kürzlich erhielt ich überraschenderweise eine sehr nette Einladung, als saarländische Buchbloggerin die Kick-Off-Lesung zu „Weiss, weiss, Totenkreis“ von Martina Straten zu besuchen.

Frau Straten ist in unserem kleinen Bundesland eine sehr bekannte Radiomoderatorin und trägt seit vielen Jahren zur Beliebtheit von Radio Salü bei.

Dass sie nun auch ein Buch geschrieben hat, genau genommen einen saarländischen Thriller mit Bezug zu hiesigen Legenden, war mir als „Wenigradiohörerin“ bis dato völlig entgangen und ich nahm die Einladung dankend an.

Erwartet hatte ich ehrlich gesagt nicht viel: eine Lesende, ein paar Zuhörende und am Ende Zeit für Fragen. Wie man das eben von Lesungen so kennt.

Doch ich wurde angenehm überrascht.

Es begann mit einem kleinen Sektempfang und für mich mit dem Hinweis, dass ich eine Platzreservierung mit einem kleinen Geschenk (das Rezensionsexemplar) in den ersten Reihen hätte. Sehr nett!
Der Veranstaltungsraum selbst war passend zum Buch dekoriert und sogar entsprechend beleuchtet.

Die Autorin wurde mit einem sehr beeindruckenden Audiotrailer angekündigt (der Vorteil, wenn man beim Radio arbeitet und viele kreative Köpfe kennt), der den Abend mit einem Gänsehautfeeling starten ließ.

Ich bin ja nun keine besonders gute Zuhörerin, doch die routinierte Sprechweise von Frau Straten machte es sogar mir einfach, der Erzählung zu folgen und mich völlig auf sie einzulassen.

Aufgelockert wurde der Vortrag durch kleine, zur jeweiligen Lesestelle passende, Tanzeinlagen, was ich wirklich sehr gelungen fand!
Dazu muss man wissen, dass wir uns in den neuen Räumen der Tanzschule „Bootz-Ohlmann“  bzw. im „saarrondo“ im Quartier Europabahnhof befanden und das Team an der Gestaltung des Abends mitgewirkt hatte.

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In einem kleinen Interview, das ein Radiokollege führte, erfuhr man mehr über die Entstehung des Buchs, über die Hintergründe und die Hürden, die es zu überwinden gilt, wählt man nicht den klassischen Weg, sondern entscheidet sich für das Selfpublishing.

Mir hat diese Lesung ausgesprochen gut gefallen. Sie war kurzweilig, obwohl sie fast zwei Stunden dauerte, unterhaltsam und machte viel Lust aufs Lesen des „Regionalthrillers“.

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Der Titel des Buches lautet „Weiss, weiss, Totenkreis“ und ist sowohl als günstiges eBook als auch als Druckausgabe auf Amazon erhältlich.

Sobald ich es beendet habe, wird es natürlich auch eine Rezension auf meinem Blog „Buchweiser“ dazu geben.

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Die Rezension ist nun ONLINE.